Bei mir sind es genau 6 Euro im Monat für einen kleinen Server in Deutschland. Bei der Bestellung binde ich mich nicht lange im Voraus und zahle nicht das Doppelte für nichts. Beim Cloud-Konto für das KI-Modell setze ich zusätzlich eine Geldsperre von 100 Dollar im Monat.

Zwei Kundinnen von mir haben ihren ersten Server gemeinsam mit mir bestellt, per Bildschirmfreigabe und Schritt für Schritt. Einer von ihnen musste ich dabei erklären, warum ein KI-Agent überhaupt auf einen Server gehört.

Die Antwort auf die erste Frage ist kurz: Ein Agent, der auf Ihrem Laptop läuft, ist weg, sobald der Laptop aus ist. Auf einem Server läuft er unabhängig von Ihrem Rechner, und so setze ich alle KI-Agenten auf, die ich baue. Im Folgenden zeige ich, was der Server kostet, worauf ich bei der Bestellung achte und was ich beim Cloud-Konto einstelle, damit nichts aus dem Ruder läuft.

Ein kleiner Server in Deutschland läuft rund um die Uhr für 6 Euro im Monat

Wer normalerweise in der Claude-App am eigenen Rechner arbeitet, sieht dort alles laufen, solange der Rechner an ist. Schaltet man den Laptop aus, läuft nichts mehr, und für diesen Fall gibt es den VPS-Server. Er ist ein Computer, der immer läuft, und deshalb setze ich alle KI-Agenten, die ich baue, auf einem Server auf.

Bei einer Kundin habe ich den Server auf ihrem Bildschirm bestellt, mit dem günstigen Tarif und dem Standort Falkenstein in Deutschland. Am Ende der Bestellung stand der Preis: genau 6 Euro pro Monat. Auf diesem kleinen Server läuft dann alles, was wir für sie bauen, also die KI-Agenten. Den Anbieter, den ich selbst nutze, kann ich weiterempfehlen, und ich bin damit ehrlich gesagt sehr zufrieden. Beim Standort bin ich eindeutig, denn ich nehme den Serverstandort Deutschland, unbedingt.

Binden Sie sich nicht für 24 Monate, und zahlen Sie nicht das Doppelte

Bei der anderen Kundin war der günstige Tarif beim Anbieter ausgebucht. Der nächste Tarif war zwar vorhanden, kostete aber das Doppelte, und es ist nicht wert, dass sie das Doppelte für nichts zahlt. Also haben wir uns einen zweiten Anbieter angesehen, der ebenfalls gut ist, bei dem das Doppelte aber auch nicht sein muss.

Dort steht der niedrige Preis nur, wenn man sich lange bindet. 24 Monate würde ich nicht binden, weil man im Voraus bezahlen muss. Stellten wir den Zeitraum auf einen Monat um, lag der Preis auf demselben Niveau wie beim ersten Anbieter. Damit war die Sache klar, denn dann ist der erste Anbieter die beste Wahl, und wir sind dort geblieben. Die Zahlung sollte monatlich laufen, beim zweiten Anbieter wäre sie jährlich fällig gewesen.

Beim Cloud-Konto gehört eine Geldsperre von 100 Dollar dazu

Das KI-Modell selbst läuft bei dieser Kundin über ein Cloud-Konto, das ich am Tag vor dem Gespräch für sie eingerichtet habe. Dort habe ich eine Geldsperre eingebaut, damit im Monat nicht mehr als 100 Dollar anfallen, falls etwas schiefgeht, was eigentlich nicht der Fall sein sollte. Das ist mir bei allen meinen Kunden wichtig, und die Sperre war von Anfang an Teil der Einrichtung. Sie ist die letzte Sicherung, falls etwas anders läuft als geplant.

Zusätzlich habe ich eine Benachrichtigung eingerichtet, die bei auffälligen Kosten eine E-Mail schickt, und die Kundin hatte eine solche Nachricht des Kontos schon in ihrem Postfach. Außerdem habe ich ihr empfohlen, für den Hauptzugang des Kontos die Zwei-Faktor-Authentifizierung einzuschalten, beim anderen Zugang hatte ich das schon erledigt.

Fazit: 6 Euro für den Server, 100 Dollar als Obergrenze für das Modell

Was kostet der Server für einen KI-Agenten, der rund um die Uhr läuft? Bei mir sind es 6 Euro im Monat für einen kleinen Server in Deutschland, ohne lange Bindung und ohne Aufpreis für nichts. Der Agent läuft dort unabhängig vom Laptop der Kundin, der Tarif lässt sich monatlich zahlen, und die Obergrenze für das Modell steht von Anfang an im Konto. Beides zusammen hält die laufenden Kosten für einen Agenten überschaubar.

Das Cloud-Konto für das KI-Modell bekommt eine Geldsperre von 100 Dollar im Monat und eine Warnung bei auffälligen Kosten. Ein nächster Schritt, falls Sie einen Agenten planen: Legen Sie vor der ersten Bestellung fest, welchen Betrag pro Monat Sie höchstens ausgeben wollen, und tragen Sie diese Grenze im Cloud-Konto ein, bevor der Agent seine erste Anfrage stellt.