Mit einer SEPA-Überweisung. Bei einem Anbieter wie Mollie kostet sie pauschal 25 Cent, egal ob die Rechnung 1.000 oder 50.000 Euro beträgt, während Karten bei Stripe 1,5 Prozent kosten. Der Preis dafür ist eine Wartezeit von ein bis zwei Tagen, und deshalb sollten Sie trotzdem alle Zahlarten anbieten.
Ein Kunde von mir verkauft Workshops und wollte, dass Buchung, Vertrag und Zahlung ohne seine Mitarbeit ablaufen. Für diese Automatisierung musste ich klären, welche Zahlarten er seinen Kunden anbieten soll und was jede davon ihn kostet. Ich habe das für ihn recherchiert, und bei großen Beträgen fällt der Unterschied deutlich aus.
Ich führe meine Agentur von Dubai aus und arbeite mit Kunden aus dem deutschsprachigen Markt. Im Folgenden zeige ich, was Karten, Apple Pay und eine Überweisung kosten, was in Dubai bei mir gilt und wie ich die Kunden dennoch zur günstigsten Zahlart führe.
Karten und Apple Pay kosten ab 1,5 Prozent, in Dubai zahle ich sogar 2,7
Bei Kartenzahlungen ist Stripe nach meiner Recherche der günstigste Anbieter, mit 1,5 Prozent für Karten aus Österreich. Das ist ein fester Prozentsatz, der mit jeder Rechnung mitwächst und sich bei großen Beträgen zu einer Summe addiert, die man spürt. Auch Apple Pay ändert daran nichts, denn dahinter steckt wieder eine Karte, und je nach Zahlungsanbieter sind es 1,5 bis 1,8 Prozent oder sogar mehr.
An meinem eigenen Konto sehe ich, wie stark das ins Gewicht fällt. In Dubai ist es bei mir viel schlimmer, denn dort zahle ich bei Stripe 2,7 Prozent, also ungefähr das Doppelte. Deshalb gibt mein Stripe auf einer Rechnung, die ich verschicke, nur die Banküberweisung her. Ich warte lieber ein paar Tage, als die vollen Gebühren zu zahlen. PayPal nenne ich ebenfalls als sehr gute Lösung.
Eine SEPA-Überweisung kostet pauschal 25 Cent
Bei der SEPA-Überweisung sieht die Rechnung ganz anders aus. Mollie, ein niederländisches Unternehmen, verlangt pro Überweisung 25 Cent, und es spielt keine Rolle, ob es um 1.000 Euro oder um 50.000 Euro geht. Bei Karten wächst die Gebühr mit dem Betrag, bei der Überweisung steigt der Preis dagegen nicht mit dem Rechnungsbetrag, und genau deshalb lohnt sich die Überweisung bei großen Summen.
Dazu kommt ein Vorteil für die Automatisierung. Mollie bekommt Leserechte auf das Konto, aber keine Schreibrechte, und dadurch sieht die KI im Hintergrund den Zahlungseingang und kann Ihnen melden, dass das Geld da ist. Ein normales Bankkonto kann das nicht. Die Kehrseite ist die Wartezeit von ein bis zwei Tagen, und deshalb müssen Sie Ihre Kunden zur Überweisung überzeugen, sie also in diese Richtung schieben.
Bieten Sie alle Zahlarten an und raten Sie zur Überweisung
Mein Rat an meinen Kunden war, die Zahlung für den Kunden so einfach wie möglich zu machen, und deshalb würde ich definitiv alle Zahlarten anbieten: Überweisung, Kreditkarte, Apple Pay und PayPal. Bei Karte, Apple Pay und PayPal klickt der Kunde einmal und zahlt sofort. Gerade bei großen Summen verliert man sonst einen Kunden, weil es zu lange dauert, und für diesen Fall ist Apple Pay schneller.
Wenn die Zeit es erlaubt, würde ich aber schauen, dass die Kunden überweisen, denn eine Überweisung kostet 25 Cent und dauert ein bis zwei Tage. Sobald das Geld eingegangen ist, meldet Mollie den Zahlungseingang. Sie bekommen die Nachricht über den Kanal, den Sie möchten, also über WhatsApp, E-Mail oder Teams, und das CRM aktualisiert den Status des Auftrags von selbst. Alles Weitere läuft danach automatisch.
Fazit: Die Überweisung zuerst, die Karte als Option
Wie nehmen Sie große Rechnungen am günstigsten an? Mit der SEPA-Überweisung, die bei Mollie 25 Cent kostet, bei 50.000 Euro also nicht mehr als bei 1.000 Euro, während Karten und Apple Pay mit 1,5 Prozent und mehr zu Buche schlagen. In Dubai zahle ich bei Stripe selbst 2,7 Prozent, und deshalb stehen auf meinen Rechnungen nur die Bankdaten. Der Unterschied ist bei großen Beträgen deutlich, und die Wartezeit von ein bis zwei Tagen ist der einzige Haken.
Ihre Kunden sollen trotzdem frei wählen, denn eine Zahlung muss einfach sein, und wer es eilig hat, nimmt Apple Pay. Ein nächster Schritt: Schauen Sie in Ihre letzte große Rechnung und rechnen Sie nach, was die Kartengebühr in Euro gewesen wäre, bevor Sie entscheiden, welche Zahlart zuerst auf der Seite steht.